Tüfteln, reparieren, neu denken: Nachhaltigkeit zum Anfassen
Kaputt ist nicht gleich Schrott! – Tüftel- und Reparaturwerkstatt an der Gertrud-Bäumer-Realschule/Altenessen
Alte Spielsachen, ausgediente Maschinen und scheinbar kaputte Geräte landeten an der Gertrud-Bäumer-Realschule in Altenessen nicht im Müll – sondern auf den Tischen neugieriger Fünftklässler:innen. In Tüftler:innen-Workshops zum Thema Reparaturkultur wurde geschraubt, gehämmert, zerlegt und neu zusammengesetzt. Mit sichtbarer Begeisterung hauchten die Schüler:innen ausgedienten Dingen neues Leben ein.
Möglich gemacht durch die Heinrich-Spindelmann-Stiftung fanden im November/Dezember insgesamt drei zweitägige Workshops statt, in denen die Kinder experimentierten, reparierten, umbauten und upcycelten. Was zunächst auseinandergebaut wurde, verwandelte sich Schritt für Schritt in fantasievolle neue Objekte. Der Spaß am Tüfteln stand dabei ebenso im Vordergrund wie das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe.
Ganz nebenbei lernten die Schüler:innen, was Nachhaltigkeit im Alltag bedeutet. Spielerisch setzten sie sich mit Ressourcenschutz, Reparierbarkeit und Wiederverwendung auseinander. Der Umgang mit Werkzeugen förderte mit viel Spaß und Energie nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch Kreativität, Problemlösefähigkeit und Teamarbeit.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll: Kaputt ist eben nicht gleich Schrott – manchmal ist es der Anfang von etwas ganz Neuem.
Kooperation:
Dieser Kurs wurde in Kooperation mit der Heinrich-Spindelmann-Stiftung durchgeführt.







